Schlaf, Demenz und die Rolle der eigenen Erholung. Mit Dr. Ambra Stefani
Shownotes
„Man soll wirklich an seinen eigenen Schlaf denken – das als Priorität setzen, wenn man gesund bleiben möchte.“ Dr. Ambra Stefani
Es gibt diese Nächte, in denen an Schlaf nicht zu denken ist, weil der erkrankte Angehörige mit Demenz wach oder unruhig ist. In dieser Folge von „Leben. Lieben. Pflegen“ spricht Host Peggy Elfmann mit der Schlafmedizinerin Dr. Ambra Stefani darüber, wie eine Demenz den Schlaf verändern kann, welche Maßnahmen helfen und warum der eigene Schlaf mehr schützt, als viele denken. Dr. Ambra Stefani ist Neurologin und Schlafmedizinerin sowie stellvertretende Leiterin des Zentrums für Schlafmedizin an der Medizinischen Universität Innsbruck.
Ihr erfahrt in dieser Folge:
- Warum Schlaf für unsere Hirngesundheit so entscheidend ist
- Wie eine Demenzerkrankung den Schlaf verändert, teilweise schon Jahre vor der Diagnose
- Tag-Nacht-Umkehr und nächtliches Aufstehen: Warum die innere Uhr aus dem Takt gerät und welche Strategien dagegen helfen können
- Sundowning: Warum manche Menschen mit Demenz abends unruhig, ängstlich oder gereizt werden
- REM-Schlaf-Verhaltensstörung: Wenn Träume im Schlaf ausgelebt werden und wie Angehörige für Sicherheit sorgen können
- Was die wirksamsten Stellschrauben für besseren Schlaf sind – Licht, Bewegung, Routinen - wann Medikamente und Schlaftracker sinnvoll sind
Und Ambra Stefani erklärt, weshalb der Schlaf der pflegenden Angehörigen so wichtig ist und wie ein gestörter Schlaf die Gesundheit negativ beeinflussen kann.
Hört gerne hinein in die neue Folge und leitet sie an andere Angehörige und Interessierte weiter!
Host und Redaktion: Peggy Elfmann Technik und Produktion: Till Wollenweber
Für Kommentare, Themenideen und Kooperationsanfragen, schreibt gerne an: podcast@desideria.org
Links zu dieser Folge:
Wissenswert: MoNoPol-Sleep Studie der Universität Köln LInk zur Studie
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Online-Demenzsprechstunde – kostenfrei und vertraulich, per E-Mail-Beratung oder Video-Live-Sprechstunde zur Demenzsprechstunde
Transkript anzeigen
00:00:00: Es gibt diese Nächte, in denen an Schlaf nicht zu denken ist.
00:00:03: Weil der erkrankte Angehörige mit Demenz wach oder sehr unruhig ist.
00:00:08: In dieser Folge von Leben lieben Pflegen spreche ich mit der Schlafmedizinerin Dr.
00:00:13: Ampras Defani darüber wie eine Demenz den Schlaf verändern kann welche Maßnahmen dann helfen können und warum der eigene Schlaf mehr schützt als wir oft denken.
00:00:40: Herzlich willkommen zu Leben lieben pflegen.
00:00:43: der desideria podcast zu demenz und familie.
00:00:46: mein name ist Peggy Elfmann.
00:00:48: ich bin journalistin unpflegender angehörige.
00:00:51: hier im podcast spreche ich mit meinen gästen über Themen die Angehörige um fliegende beschäftigen.
00:00:57: Ich möchte euch wissen anregung für euren alltag geben.
00:01:01: Mein heutiger gast ist dr.
00:01:03: Ambra Stefani.
00:01:04: Sie ist Neurologin und Schlafmedizinerin, und stellvertretende Leiterin des Zentrums für Schlaf-Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck.
00:01:14: Wir sprechen darüber wie sich das Schlafverhalten durch eine Demenzerkrankung verändern kann, warum der Tag Nachtrutsch muss sich häufig verändert und welche Strategien vielleicht auch helfen können.
00:01:24: Liebe Frau Dr.
00:01:25: Stefanie ich freue mich sehr dass sie heute hier sind.
00:01:28: herzlich willkommen bei Leben lieben pflegen!
00:01:30: Vielen Dank.
00:01:32: Vielen Dank für die Entladung, ich freue mich auch hier heute zu sein.
00:01:36: Wir schlafen ist ja eigentlich ein total wichtiges Thema und es wundert mich auch das wir im Podcast noch gar nicht drüber gesprochen haben.
00:01:45: Viele Menschen denken bei Schlafen ja einfach so an Abschalten und Ausruhen aber was passiert denn in der Nacht tatsächlich?
00:01:53: Also warum ist Schlaf auch für unsere Gehirngesundheit so wichtig?
00:01:58: Ja, wir müssen auch denken, dass wir ganz viel Zeit im Schlaf verbringen.
00:02:03: Also ungefähr ein Drittel unserer Lebens und normalerweise auch evolutionell.
00:02:09: wenn etwas so geschützt wird für das Schlaf und so viel Zeit nehmt muss auch unbedingt eine wichtige Funktion haben.
00:02:17: Und im Schlafen ... Wir wissen mittlerweile, dass das keine passive Zustand ist wo wir einfach ausschalten sondern das Gehirn ist weiterhin aktiv.
00:02:26: Es geht durch verschiedene Schlafstadien, leichtere und tiefere Traumschlafen.
00:02:34: Das ist sich wiederholen und es hat ganz viele Funktionen nicht nur vor Gedächtnis, Konzentration aufmerksamkeit sondern auch fürs Immunsystem zum Beispiel und auch als Schutz vor Norden Generation.
00:02:51: Es gibt seit einigen Jahren immer mehr Daten dazu, dass im Schlaf unser Gehirn sozusagen gereinigt wird vom Abfallstoffen die sich dann unter Tag sammeln.
00:03:05: Wie ist es wenn ein Mensch in der Demenz erkrankt verändert sich grundsätzlich was eben auch am Gehirnen so das sich der Schlaf verändert?
00:03:15: Ja, es ist so dass vor allem manchmal kann sich etwas an Schlafsung schon ganz früh verändern auch bevor man auch eine Demenz entwickelt.
00:03:28: Weil das kann sein dass diese kleine Veränderungen im Gehirn genau diese hernarealen Betreffen die auf und schlaf zuständig sind bevor man dann die Kognitive Beschwerden und Demenz bemerkt.
00:03:43: Und bei Patienten mit Demenz ist es auch so, dass sich einiges ändert im Gehirn natürlich auch in bestimmten Arealen, die vor den Schlafzuständigen sind.
00:03:55: Es ist auch so das der Schlaf auch von verschiedenen Hirnen- und Hirnsammarealen koordiniert wird.
00:04:02: also sind mehrere Hirnkerne und der Arane zuständig.
00:04:07: Und natürlich, es ist das sehr häufig, dass dann auch bei Demenz zu Schlafstorungen kommt auf der einen Seite Schlaf-Sorungen und auf der anderen Seite auch so genannte Zirkadiane-Rhythmus-Storungen, wo einfach der normale Schlaffachritmus auch betroffen ist.
00:04:27: Sie haben gesagt, dass man das schon relativ früh quasi in Gehirnen oder sich die Gehirn Zellen?
00:04:34: Sind das dann die Zellen, die sich verändern und auf eine Demenz hinweisen ist dann quasi eine Schlafstörung so was wie ein Frühsymptom.
00:04:42: Jetzt siehst du manchmal so... Vor allem bei Patienten mit der Parkinson-Erkrankung entwichern gibt es schon bestimmte Schlafstorungen, die ein Flusszeichen sind.
00:04:55: Ein Flusssyntom ist sogenannte Rammschlaferalternstorung für Patienten mit Alzheimer-Dementen.
00:05:01: Es ist ein bisschen anders aber man weiß das oft schon vorher.
00:05:06: zum Zircadiane Storungen kommt Also, dass der Schlafachrythmus ein bisschen durcheinander geht.
00:05:14: Das kann schon vorher passieren bevor man die Demenz entwickelt oder andere Schlafsturungen auch und man vermutet auch es ist immer schwierig dann zu verstehen was eine Konsequenz ist von genau einer Beginnende Demenz oder ob eine Schlafsterung auch zur Demenzentwicklung beitragen kann.
00:05:36: Und wenn wir jetzt über Alzheimer-Demenz reden, man weiß sonst dass eine Zusammenhang gibt zwischen schlafbezogene Atmungsstorungen also Schlafabnoe und Risiko von Alzheimer-demenz.
00:05:50: Bei Atemaussetzern in der Nacht kommt es immer wieder zu niedriger Sauerstoffsättigung und das Gehirn leidet dann auch darunter.
00:05:59: und es gibt mehrere Studien die nachgewiesen haben, dass diese Patienten dann ein rotes Risikos bezieht viel Schwertemenz haben kann im Verlauf.
00:06:08: Wenn das nicht behandelt wird, aber es kann man auch gut
00:06:10: behandeln.".
00:06:11: Okay also tatsächlich dieser, sage ich mal schlechtere Schlaf den man dann eben durch die Atemaussetzer hier hat der kann eine Demenz auslösen.
00:06:20: oder ist es dann so ein Gemisch an Faktoren die einfach dazu beiträgt?
00:06:24: Weil es ist ja ganz schön schwierig immer noch in der Forschung zu sagen dass jetzt der Auslöser eine Alzheimerkrankung zum Beispiel
00:06:33: Genau.
00:06:34: Da gibt es mehrere Studie, die das nachgewiesen haben, dass es einen Zusammenhang gibt also dann ob das wirklich ursächlich das Verursacht ist immer zu spüren braucht da wirklich sehr lange ein Studium, wo man zuerst Patient mit nur die Atemausätzerin der Nacht bewartet und dann aber eine längere Zeit mit verschiedenen Untersuchungen.
00:06:56: Das ist immer schwierig.
00:06:58: Wie Sie gesagt haben spielen mehrere Faktoren auch eine Rolle und es ist immer schwieriger, sie dann zu unterscheiden welche Faktor dann eine große Runde spielt, aber die Zusammenhangung ist schon gut belegt und wissenschaftlich.
00:07:15: Und da höre ich auch raus dass es auch einen Unterschied macht um welche Demenzform es sich handelt oder das also sich der Schlaf sich tatsächlich zum Beispiel eben auch bei einer Alzheimer-Demenz unterscheidet von einer Livi Body Demenz?
00:07:30: Ja es ist so.
00:07:33: Bei Patienten mit Alzheimer-Demenz wissen wir zum Beispiel, dass oft wirklich zu einer Storung vom Tagesschlaf Rhythmus kommt.
00:07:43: Auch Schlafstorungen sind im Sinne von Insomnia, dass der Schlaf in der Nacht fragmentiert ist und dann die Patienten können auch untertags dann schleffriger sein.
00:07:55: Bei Patienten mit Levi-Badi-Demenz ist es so, dass sie oft auch diese sogenannte Rämschlafverhaltenstörung, die ich vorhin erwähnt habe.
00:08:07: Es ist ein Ausagieren von Träumen im Traumschlaf.
00:08:12: Es kann dann auch zum Insomniewiederkommen, Schnarchen, Atemaussetzer.
00:08:19: Aber auch Errotetageschläfligkeit.
00:08:22: Sie ist zum Teil überlappend aber es gibt auch Unterschiede.
00:08:27: Genau, diese verschiedenen Phänomene sag ich mal die... Angehörige vor allem bemerkten und die auch im Alltag dann ziemlich belasten können.
00:08:39: Ich würde da gerne noch näher mit Ihnen drauf eingehen und die einzelnen Phänomene nochmal kurz besprechen, Sie haben ja schon gesagt dass diese Tag-Nachtrhythmus den wir eigentlich so in uns haben das der gestört ist oder Menschen eben nachts aufstehen und denken es wäre Tag es drei Uhr nachts aber sie stehen jetzt auf uns sind völlig überzeugt davon, dass es tagsüber in sie müssten vielleicht zur Arbeit gehen.
00:09:03: Also warum kippt dieser Rhythmus und was geht in der Person vor?
00:09:08: Ja, es ist so.
00:09:09: Das wirkt dieses sogenannte zentralen Hirnkerne dazuständig ist vor den Tagen, also Schlafachritmus, sogenannte Nukleus suprachismaticus, ist dann betroffen bei Patienten mit Alzheimererkrankungen und das führt dazu dass diese Schlaf-Achritmus auch sehr beeinträchtigt wird.
00:09:33: Natürlich, man kann auch etwas dagegen machen.
00:09:35: Es ist dann wichtig zu versuchen, dass die Patienten, die Betroffene, dann so wahr und aktiv wie möglich sind untertags.
00:09:45: Der Lichtexposition ist ganz wichtig vor allem Tageslicht untertag ausreichend und in der Nacht natürlich das Gegenteil.
00:09:55: So viel ruhig möglich und wenig liegt auch schon am Abend ein paar Stunden vor den Stufen gehen.
00:10:01: Sollte das richt immer weniger werden?
00:10:03: Genau, die Mahlzeiten sind da auch etwas was hilft.
00:10:07: also die Regelmäßigkeit und auch regelmäßige schlaffwache Zeiten wenn möglich.
00:10:13: natürlich dass sie ist sehr schwierig.
00:10:15: dann in diese Fälle natürlich bei dieser Patientin vor allem wenn die erkrankt geschritten ist und diese Rhythme schon sehr zerstört sind, aber Lichter ist vor allem ganz wichtig.
00:10:29: Und versuchen dann auch Schlafhasen und der Tag so viel wie Mokri zu vermeiden damit dann auch am Abend den Schlaft hoch genug ist.
00:10:39: Das ist natürlich nicht einfach wenn zum Beispiel Mittagsschlaf oder so.
00:10:43: das ist auch in Ordnung, aber das sollte also nicht zu lang sein.
00:10:50: Idealerweise so zwanzig maximal dreißig Minuten.
00:10:54: Okay weil sonst einfach wieder dieser Kreislauf entsteht und schläft tagsüber viel?
00:10:58: Also es geht ja dann oft damit einher oder dass die Personen tagsüber müde sind den Schlafen irgendwie nachholen Das kennt man ja von sich, aber dann abends natürlich nicht so müde sind.
00:11:10: Ja wir brauchen auch einen gewissen sogenannten Schlafdruck am Abend und je länger wir wachsen, natürlich je höher ist dann dieser Schlaffdruck.
00:11:18: Wenn wir untertags schlafen, dann ist das nicht hoch genug um den Schlaf zu fordern.
00:11:24: Ein anderes Phänomen was viele kennen ist sogenannte Sun Downing also
00:11:30: dass
00:11:30: Angehörige berichten, dass abends wenn es dunkel wird, dass Menschen mit Demenz unruhig werden, ängstlich vielleicht auch stärker gereizt als jetzt tagsüber.
00:11:41: Was steckt da dahinter?
00:11:43: Ja, das hat Spezifische jetzt mit den Mensen zu tun.
00:11:48: Das ist so genannt, dass es sehr bekannt ist, dieses Sound Downing Effekt.
00:11:53: Es ist vor allem bei Patienten mit Alzheimererkrankungen, wo es eigentlich auch ein bisschen verwirrter Zustände gibt.
00:12:04: Zum Teil das ist auch mit Halluzinationen verbunden.
00:12:08: Also es kann sein, dass die Patienten etwas sehen oder hören was nicht wirklich da ist und genau das ist ein Symptom von der Demenz.
00:12:21: Wie kann man als Angehöriger gut mit solchen Situationen umgehen?
00:12:24: Weil ich weiß selber, dass das oftmals sehr schnell ein bisschen eskalieren kann, weil man dann in so einen Diskutieren vielleicht gerät oder sagt ja das ist doch nicht so schlimm oder da ist doch nichts.
00:12:38: ich weiß gar nicht was du siehst.
00:12:40: Was würden Sie Angehörigen raten?
00:12:42: wie kommt man gut durch diese Situation?
00:12:45: Ja, das ist ganz schwierig.
00:12:48: Natürlich man kann versuchen... Zum Teil kann auch ein bisschen helfen wenn man wirklich schafft diesen Schlafachritmus ein bisschen zu verbessern und langsam auch das Licht reduzieren am Abend und eventuell auch mit Medikamenten wie Melatonin die dann helfen auch den Schlafachrythmus ein bisschen zu behalten, also zu normalisieren.
00:13:14: Es gibt Medikamente auch, die das verschlechtern können und sonst ist es immer wichtig ... kennen natürlich, dass sie wissen auch das ist etwas was vorübergehend ist.
00:13:27: Natürlich man soll versuchen dann die Patienten zu beruhigen aber es bringt dann auch nichts zu sagen zum Beispiel wenn Sie etwas sehen das ist nicht da weil sich die Patienten sehen das und man kann sie jetzt ja auch nicht überzeugen das was ich sie nicht wirklich da ist.
00:13:45: Man kann versuchen, durchs Gespräch einfach ein bisschen zu beruhigen.
00:13:52: Aber wer das was oder generell was?
00:13:54: Ebenso diese Schlafproblematiken die man auch mit dem Arzt und der Ärztin besprechen sollte also weil es eben zum Beispiel ja auch eine Nebenwirkung von Medikamenten sein kann?
00:14:06: Ja, ja das ist wichtig weil natürlich betroffen haben wir schon Medikamente für die Menschen oder gegen die Menschen.
00:14:15: Und oft sind es ältere Menschen, die auch andere Komotivitäten haben und andere Medikamente brauchen.
00:14:23: Es ist ganz wichtig das zu berücksichtigen, dass diese Nebenwirkungen von Medikamenten oder dass die Medikaments das zumindest beeinflussen können.
00:14:36: Und auf der anderen Seite ist es wichtig, auch über Schlafstorungen zu sprechen.
00:14:41: Weil es gibt auch Medikamente die man dann auch einsetzen kann als bei anderen von den verschiedenen Schlafestorungen je nachdem natürlich.
00:14:51: Es ist auch nicht bekannter dass man auch die schlafachen Ritmen regularisieren kann und medikamentlos oder mediter Exposition usw..
00:15:07: Ein anderes Phänomen, Sie haben es vorhin schon erwähnt ist die sogenannte REM-Schlafverhaltensstörung.
00:15:13: Also Angehörige erleben das dann so dass die Person quasi ja ihre Träume regelrecht auslebt und auch sag ich mal sehr wild sein kann also um sich schlägt auch aggressiv werden kann.
00:15:28: was passiert da?
00:15:29: Und ja wie geht man dann gut damit um?
00:15:33: Ja, das ist so bei dieser sogenannten Rämschlaferalternsturm.
00:15:38: Das ist häufiger bei den Menschen mit Lüwe-Löwekörperchen vor allem und die sogenannte Gruppe von ALFAS in Nukleinopathie, wo diese Menschen mit Löwekörperchen dazugeholt oder auch Parkinsunderkrankungen.
00:15:53: Die Patientin da ist wieder ein Kern der Nucleosubdynamikus im Hirnstamm betroffen Besonders und das reguliert normalerweise der Muskeltonus in der Reimschlafphase.
00:16:07: Normalerweise, wenn wir schlafen und in diese Traum-Schlafphase kommen sind unsere Muskeln wie gelehmt.
00:16:14: Das ist unser Gehirn aktiv inhibiert, unsere Muskulatur.
00:16:19: Wenn wir was träumen, damit wir uns nicht bewegen dabei.
00:16:23: Und bei diesen Patienten funktioniert das nicht.
00:16:26: Das heißt, wenn sie etwas träumen dann wird es auch außergeirrt und zudem ist ein anderes Hirnareal des sogenannten limbisches System aktiv was mit Emotionen zu tun hat.
00:16:40: Und typisch ist, dass diese Patienten mit Rämschlafverhaltenstörung auch Albträume haben.
00:16:47: Träumekampfträume, wo sie attackiert oder ihre Angehörige oder Geliebte attackiert werden und sie müssen sich selber beschützen oder andere beschützen.
00:16:59: tun sie dann auch im Schlaf und dadurch können dann gerade die Angehörige, die sie beschützen wollten eigentlich dann auch verletzen oder sich selbst zu verletzten.
00:17:10: Da ist es so das oft kommt zu kleinere Bewegungen, die man nicht merkt.
00:17:16: Die Patienten machen das eigentlich meistens auch nicht außer sie werden dann dadurch schwach.
00:17:21: Sie können natürlich auch reden, schreien, schimpfen in den Schlaf.
00:17:25: Das hat immer mit diese Albträume zu tun.
00:17:29: Es ist ganz wichtig dann auch Bett-Sicherungsmaßnahmen einzusetzen, eventuell auch getrennte Zimmer schlafen.
00:17:38: Weil das Risiko von Verwetzungen ist leider da und schauen, dass uns alle Kanten oder eckige Gegenstände gepolstert sind oder dass was Weiches am Boden auch gelegt wird, falls die Betroffenen dann vom Bett aus fallen usw.
00:17:55: Es gibt dann auch Medikamente, die diese Bewegungen ein bisschen unterdrucken können und das Risiko von Verleitzungen reduzieren können.
00:18:07: Und sagen Sie ist das oder sind auch die anderen Schlafstörungen?
00:18:10: Ist das sage ich mal ein vorübergehendes Phänomen oder ist es etwas was sich dann eigentlich im ganzen Verlauf der Demenzerkrankung durchzieht?
00:18:19: Ja, oft ist etwas was bleibt eigentlich.
00:18:23: Mit Medikamente kann man das meistens ein bisschen verbessern zumindest und die Figur reduzieren bei anderen Schlafstorungen.
00:18:33: Es ist so dass sie auch mit der neurodegenerativen Prozesse dann verbunden sind, dass sie dann auch schlechter werden im Verlaufer mit dem Volk verschrittenen Erkrankungen.
00:18:46: Bei der Amtschlaferatenstörung gibt es schon unterschiedliche Berichte.
00:18:51: Manche Patienten berichten, dass das auch oder auch Angehörigen besser wird im Verlauf.
00:18:57: Es ist so, dass jetzt das
00:18:58: Schwere zu beurteilen
00:19:00: ist vor allem wenn die Patientin allein schlafen.
00:19:02: Wenn man das wirklich im Schlaflabor untersucht.
00:19:05: eigentlich scheint das auch weiterhin zu bleiben.
00:19:08: über Zeit.
00:19:14: In der Rubrik Wissenswert stelle ich immer auch eine Studie oder eine Umfrage vor zu dem Thema.
00:19:19: und jetzt habe Deutsche Studie von der Uni Köln, Sie kennen die sicher.
00:19:25: Die sogenannte Monopol Sleep-Studie in dem untersucht wurde wie sich Schlafprobleme bei Demenz auch ohne Medikamente verbessern können und das ist ein Programm was in Altenheimen und Pflegeheimen getestet wurde.
00:19:38: da wurde agiert mit so genannten Schlafenürses.
00:19:42: Die Umgebung wurde angepasst und vor allem auch schlaffördernde Aktivitäten tagsüber wurden glaube ich viel mehr an den Alltag integriert.
00:19:52: Und es hat sich eben gezeigt, dass die Bewohnerinnen deutlich bessere Schlafqualität hatten und auch die Probleme sich reduziert haben.
00:20:00: Wenn Sie auf diese Studie schauen was sind denn da so die Hauptfaktoren sage ich mal um tatsächlich den Schlaf zu beeinflussen also positiv zu beeinflussen?
00:20:12: Ja, ich finde das ganz wichtig und deswegen ist die Aufmerksamkeit darüber auch zwischen Angehörige und im Wohnheim auch sehr, sehr wichtig.
00:20:24: Wie vorher gesagt es gibt mehrere Interventionen also mehrere Sachen, die dann wirklich helfen können auch den Schlafach-Rhythmus zu erhalten zum Beispiel auch Lichtexposition wie vorhin gesagt unter Tages auch ein bisschen zu sein physischer Aktivität.
00:20:44: Aber aktiv bleiben sich, bewegen und attacken.
00:20:46: Es muss nichts Besonderes sein aber ein bisschen Aktivitäten das hilft auch dann den Schlafachritm zu regulieren.
00:20:56: Regelmäßigkeit manchmal auch so Routine am Abend vor dem schlafen gehen so ein Ritual zu entwickeln sind alles auch in die ganz gut helfen können.
00:21:06: Und ich finde dass auch sehr wichtig weil natürlich wir können das auch Versuche mit Medikamenten zu behandeln, aber Medikamente haben dann wieder Nebenwirkungen gehend.
00:21:17: Sollen zum Beispiel bei Insomnia nur vor wenigen Monaten eingesetzt werden meistens und sind keine langfristige Losung, keine gute Losung langfristig.
00:21:29: Und deswegen sind diese Interventionen nicht pharmacologisch ganz relevant.
00:21:34: Natürlich im Wohnheim, da braucht man natürlich auch ein geschultes Personal und auch ausreichendes Personal um mehr Zeit dran zu investieren.
00:21:44: Aber das ist sicher nicht etwas was für Lebensqualität der Betroffene und Stabilisierung vom Verbesserung von Schlaf dann gut beitragen kann.
00:21:55: Ja ich fand es auch so spannend weil es zwar eine Studie jetzt in einem Pflegeheim war aber die Ergebnis ist dass ich ja auch für die häusliche Pflege auch da umsetzen lassen und die Empfehlungen eigentlich das Gleiche sind.
00:22:08: Sie haben gesprochen wie wichtig das Licht ist, tagsüber viel Licht abends weniger.
00:22:15: Auch die Rolle der Bewegung ist glaube ich oft gar nicht so richtig klar dass die essentiell ja auch ist.
00:22:21: dafür erst wir gut schlafen können eben auch wenn Menschen mit einer Dimenz sind.
00:22:27: Sind sie von alleine nicht mehr so mobil oder zeigen wir wie eine Antriebslosigkeit.
00:22:31: aber da zu wissen, auch als Angehörige dass es eben das dieser Spaziergang am Tag nicht nur eine nette Abwechslung ist sondern auch einfach sehr hilfreich sein kann weil ja so ein Bedingungen ist um gut schlafen zu können fand ich total spannend.
00:22:46: Ja das sind alle Signale für unser Gehirn.
00:22:49: Es ist jetzt Tag Jetzt muss man wach bleiben, also wenn man sich bewegt.
00:22:54: Wenn hell ist da ein bisschen lauter vielleicht auch, wenn man aktivirgendetwas macht und das sollte das Gegenteil passieren dann am Abend und dann ist wieder ein Signal für unseres Gehirn jetzt ist er zum Schlafen.
00:23:07: Und deswegen helfen auch Ritualen in unser Gehirns ... braucht auch so etwas, um gut einschlafen zu können.
00:23:15: Ein bisschen runterkommen am Abend das macht auch jeder bewusst oder unbewusster vor dem Schlaf hingehen und da ist bei den Betroffenen noch wichtiger und deswegen können auch so Rituale vor dem schlafen gehen dann auch helfen.
00:23:30: Wer sich von euch die Studie nochmal genauer anschauen möchte ich verlinket ihr natürlich auch in den Schornots.
00:23:38: Jetzt haben wir ganz viel darüber gesprochen, auch was man als Angehöriger machen kann.
00:23:42: Und sie hatten auch schon angedeutet Medikamente gibt es natürlich auch.
00:23:46: ist das etwas wo Sie sagen sind so klassische Schlafmittel oder pflanzliche Mittel in eigener Regie probieren oder immer erst mal mit dem Arzt, der Ärzte sprechen?
00:23:58: Medikamente wurde ich immer mit dem arzt besprechen.
00:24:00: Jetzt pflanzige Mittel kann man auch selber zu Hause probieren, falls sie helfen.
00:24:07: normalerweise bei den klassischen gibt es auch weniger Nebenwirkungen.
00:24:12: die kann man also probieren.
00:24:14: aber bei Medikamenten wurde da immer empfehlen das mit dem Ratz zu besprechen.
00:24:19: Also nicht vielleicht, wenn noch ist ja manchmal so ein Medikament noch da.
00:24:23: Ist das man denkt?
00:24:24: Man
00:24:27: hat dann keine Überblick über die Interaktionen mit anderen Medikamente und eventuelle Nebenwirkungen, die genau bei Patienten mit dem Enzer häufiger auftreten können.
00:24:37: Deswegen also medikamente soll man immer ein bisschen vorsichtig sein.
00:24:42: Das kann man auch mit dem Hausarzt besprechen.
00:24:46: Viele Menschen nutzen ja Schlaftracker oder Smartwatches, um ihren eigenen Schlaf zu überprüfen.
00:24:52: Und ich habe mich gefragt ob das vielleicht in irgendeiner Art und Weise auch hilfreich sein könnte?
00:24:56: Ja es ist so... Es gibt schon viele Geräte.
00:25:01: die meisten sind jetzt immer noch nicht so validiert.
00:25:04: wirklich gut verschlafen muss immer ein bisschen vorsichtig sein.
00:25:08: Das kann man schon auch verwenden.
00:25:11: Es kommt darauf an, wie gut die Betroffene das auch verpragen.
00:25:16: Weil oft machten sie keine Geräte an sich haben.
00:25:22: Die können trotzdem einige Informationen geben, zum Beispiel über Schlafachrythmus.
00:25:27: Schlafstadien ist immer ein bisschen schwieriger vor allem bei Patienten mit auch diese Räumtschlaferaltenstore und das wird meistens als wach erkannt weil die Patienten sich so viel bewegen.
00:25:39: also man muss ein bisschen vorsichtig sein aber Prinzipiell, man kann es sich schon verwenden und ein bisschen mehr Informationen zu gewinnen.
00:25:50: Aber man darf jetzt nicht alles so wahrnehmen wenn man sieht keine Tippschlaf oder keinen Traumschlafer im Schlaf.
00:26:01: Man muss immer vorsichtig sein und wissen dass diese Analyse sehr genau eine Analysee ist.
00:26:08: in meinem Gefängnis vor allem Diese Geräte funktionieren meistens gut bei gesunden Leuten, aber sobald dann eine Demenz ein moderneratives Prozessinstate wird die Genauigkeit noch schlechter.
00:26:22: Und genau wir sind jetzt ja gerade im Sommer.
00:26:25: es sind schon paar richtig heiße Tage hinter uns.
00:26:28: das hat ja viele gesunde Menschen auch einfach den Schlaf beeinträchtigt.
00:26:31: ich habe mich gefragt wie auch quasi diese hohen Temperaturen, ob das eben den Schlaf bei einer Demenz nochmal besonders beeinflusst oder eben auch erschwert?
00:26:42: Ja, wie bei alle anderen Menschen.
00:26:45: Es ist so dass wir brauchen zum Einschlafen relativ kühle Temperaturens.
00:26:50: Also, achtzehn-neinzehn Grad ist was empfohlen wird von Schlafzimmer zu einschlaffen Und das kann man leider jetzt nicht immer erreichen, um eine Klimaanlage bei der Hitzewähne und es macht schon viel aus.
00:27:04: Also kann wieder vor allem den Einschlafen verhindern und natürlich am besten wäre wenn man die Möglichkeit hat dann das Zimmer ein bisschen abzukühlen.
00:27:18: Weil ja ich glaube auch das Thema ist dass Menschen mit Demenz das gar nicht so äußern können.
00:27:23: zum Beispiel ist zu heiß
00:27:27: So wie bei anderen Beschwerden auch.
00:27:30: Man sieht einfach, dass sie Schwierigkeiten haben dann mit dem Schlaf aber man kann nicht... Also Sie können nicht immer sagen was das Problem ist.
00:27:40: Es können verschiedene Ursachen sein aber genau hohe Temperaturen sind sicher ein Faktor.
00:27:49: Welche Ratwerte von Ihnen an die Angehörigen?
00:27:51: Wie kann man jetzt dafür sorgen bei heißen Temperaturen, die Person mit Demenz auch gut einschlafen kann.
00:27:59: Gut durch die Nacht kommt?
00:28:01: Ja, wissen wir nicht.
00:28:02: Die Temperatur ist so um die achtzehn-zwanzig Grad zu behalten wenn möglich.
00:28:11: Jetzt haben wir ganz viel über den Schlaf der Betroffenen gesprochen und wie sich das verändert.
00:28:18: mich interessiert aber natürlich auch die Situation der Angehörigen weil ich weiß dass ja dieses Nichtschlafen können oder diese innere Uhr, die da nicht mehr da ist.
00:28:29: Dass das eben auch als Angehörige stark beschäftigt.
00:28:32: Vielleicht können Sie mal erklären wie... Also was macht dieser vielleicht fragmentierte Schlaf?
00:28:38: Ich habe von der Angehörung erzählt sie hat quasi immer nur so zwei Stunden am Stück geschlafen weil ihr Mann einfach nachts oft aufgewachtes Aufgestanden ist und sie natürlich auch immer wieder aus dem Schlaf gerissen wurde.
00:28:51: Genau, was macht das mit Schlafqualität und auch dann der Gesundheit der Angehörigen?
00:28:58: Ja.
00:28:59: Es ist so natürlich eine Schlaffragmentierung für keine gute Schlafkualität.
00:29:05: Man fühlt sich dann auch nicht erholt am Tag danach.
00:29:08: Man kann nicht die ganze Schlafstadion durchgehen... ganz normal und physiologisch.
00:29:14: Der Schlaf wird immer wieder unterbrochen, das in den Wachphasen dann dauert bis man wieder einschlafen kann.
00:29:19: Dann ist man zuerst im Leitschlaf.
00:29:22: Man hat oft mitfragmentierten Schlafen weniger Tiefschlaf, weniger Traumschlaf auch.
00:29:29: Und das wird dann auch zur Konzentrationssturrung gehen am Tag danach auf die Merksamkeit.
00:29:36: Auch Sturrungen, die man schon wirklich am Tag nach merken kann sowohl Tagesschläfigkeit natürlich, wenn man nicht ausreichend schläft.
00:29:46: Aber das kann auch langfristig konsequent sein haben weil wie gesagt es ist wichtig auch zum Beispiel für Immunsysteme und andere ganz viele Funktionen der Schlaf- und auch zum Abbau von verschiedenen Abfallstoffen die sich dann untertags auch im Gehirn sammeln.
00:30:03: und dafür braucht man vor allem den Tiefschlaf.
00:30:07: Und wenn das nicht zustande kommt, jede Nacht kann das auch langfristig das Risiko von Demenz und anderen Ortee generative Erkrankungen dann auch erholen.
00:30:16: Vor allem bei Angehörigen, es kommt drauf an aber bei Kindern zum Beispiel können auch eventuell in manchen Fällen auch genetisch bedingt schon ein hohes Risiko haben.
00:30:28: Das kommt noch dazu als zusätzliche Faktor und verstärkt nochmal das Risikon.
00:30:34: Genau, das schließt sich wieder der Kreis zu dem was wir anfangs gesagt haben.
00:30:38: Also wie wichtig Schlafen ist und auch als Präventionsfaktor wenn man es so nennen möchte um einer Demenz vorzubeugen.
00:30:46: Und ich frage mich gerade, es gibt immer mal wieder Studien die sagen dass Angehörige von Menschen mit Demenz eben höheres Erkrankungsrisiko haben.
00:30:56: Ist da der Schlaf so ein zentraler Punkt wo sie sagen würden?
00:30:59: Das ist Ein Faktor der tatsächlich dazu beiträgt.
00:31:03: Ich wollte schon sagen, dass das dazu beiträgt.
00:31:05: Aber ich muss auch sagen, da gibt es noch keine gute Studien dazu.
00:31:10: Das kann ich noch nicht wissenschaftlich wirklich bestätigen.
00:31:16: Aber der Schlaf ist sicher ein wichtiger Faktor und weil man jetzt auch in Richtung Prävention vom Demenz schaut Es ist immer klarer wie wichtig auch die Rolle vom Schlafen ist.
00:31:30: Was würden Sie angehörigen raten oder was raten Sie den Angehörigen von Menschen mit dem Enst, die eben jemanden begleiten der vielleicht ein Schlafstand hat?
00:31:39: Wie komme ich trotzdem zu ausreichend Ruhe und Schlaf.
00:31:44: Ja, das ist ganz schwierig.
00:31:48: Zum Teil gibt es auch die sogenannten Insomnia, weil man natürlich auch damit beschäftigt ist und dann das ganze Gedankenkreis kommen kann.
00:31:57: Man kann auch Schwierigkeiten haben einzuschlafen.
00:32:00: Und da gibt's auch die so genannte kognitive Verhaltenstherapie vor Insomnia.
00:32:09: wie man damit umgeht und das verbessern kann, auch mit Ritualen oder anderen Techniken.
00:32:15: Das kann helfen vor allem gegen ein- oder Durchschlafsturungen.
00:32:21: Wenn der Schlaf fragmentiert ist durch den Betroffenen, dann ist es viel schwieriger.
00:32:26: Es kommt darauf an, wenn die Patienten einfach unruhig sind in der Nacht, sich viel bewegen oder bei einem schlafener Altensturm Bettumgebung gesichert ist es manchmal besser in getrenntet Zimmer zu schlafen, damit man auch zu einem Schlaf also die Angehörigen auch ausreichend schlafe können.
00:32:49: Wenn ja die Schlafungebung dann für die Patientin auch sicher liest natürlich wenn sie mal dann aufsehen müssen in der Nacht und Hilfe brauchen dazu das ist dann schwieriger.
00:33:02: oder pflege ich Hilfe holen, das ist natürlich nicht immer möglich.
00:33:07: Wäßt sich dieser Schlaftax übernachholen?
00:33:10: Nur zum Teil!
00:33:11: Das ist jetzt eine ganz wichtige Frage zum Teil und da gibt es auch Studien die zeigen jetzt prinzipiell bei Patienten mit chronischen Schlaffmangel
00:33:24: z.B.,
00:33:26: man kann da zum Teil nachholen unter Tax aber nur für eine kurze Zeit.
00:33:32: Das ist dann auch ausreichend, um wirklich noch einen gesunden Schlaf zu haben.
00:33:39: Aber langfristig es ist nicht dasselbe.
00:33:42: Dann kommt man auch in diesem Kreis wo man dann eher wacher ist in der Nacht und schnell frägt unter den Tagsern.
00:33:48: Das ist trotzdem nicht gesunder.
00:33:50: und wenn man untertags schläft, dann sollten diese Enepse wirklich kurzer sein.
00:33:56: Also zwanzig Minuten idealerweise.
00:33:59: Und das ist auch nicht genug, um ein gestorter Nacksschlaf nachzuholen.
00:34:07: Was wäre denn Ihr ganz konkreter Rat an Angehörigen?
00:34:13: Es kommt darauf an, es ist das Schwierige.
00:34:14: Das muss dann immer ein bisschen individuell sein, je nachdem was das Problem ist.
00:34:19: dabei wurde wirklich raten wenn möglich in getrenntes Schlafzimmer zu schlafen.
00:34:26: Wenn die Betroffenen jetzt nicht wirklich ständig betreuung brauchen auch in der Nacht Dann können vielleicht beide dann auch besser schlafen.
00:34:36: Die Betroffene merken also nicht unbedingt immer, dass sie wach sind und wenn sie trotzdem im Bett liegen und sicher sind oder nicht stürzen können vom Bett, kann man noch so ein bisschen mehr schlaven.
00:34:50: Weil man kann auch als Angehörige in der Nacht nicht viel machen.
00:34:53: Auch wenn die Betrofene schlechter schlaffen.
00:34:58: Ja vielen Dank liebe Frau Doktor Stefanie!
00:35:00: Vielen Dank für die Einblicke sehr hilfreich.
00:35:06: in Erklärung finde ich, dass wir das Thema schlafen ein bisschen beleuchtet haben.
00:35:10: Weil es ja schon auch einfach sehr belastend sein kann und man dann gar nicht so richtig weiß was kann ich denn jetzt tun?
00:35:17: Und von Ihnen zu hören, dass es Möglichkeiten gibt also tatsächlich wie wichtig Bewegung ist und eben auch ich glaube das ist wichtig das also das auch anzusprechen nicht zu denken naja das ist ja zu Hause und wir müssen das irgendwie so hinkriegen sondern mit dem Arzt, mit der Ärztin auch zu besprechen und da irgendwie immer wieder vielleicht nach neuen Lösungen zu suchen.
00:35:40: Weil das Thema eben bleibt sondern sich nicht von alleine erledigt.
00:35:46: Eine allerletzte Frage hätte ich noch an Sie, nachdem sie sich als so viel mit Schlafen beschäftigen gibt es etwas was Sie ganz persönlich aus Ihrer Arbeit mitgenommen haben und gelernt haben?
00:35:57: Ja, wirklich auch selber natürlich.
00:35:59: Ich bin auch beruflich sehr aktiver, klinisch in der Forschung und so weiter und dass man wirklich an seinen eigenen Schlaf auch wirklich denken soll.
00:36:12: also es ist wirklich ... dass als Priorität setzen, wenn man wirklich gesund bleiben möchte.
00:36:18: Dankfristig achten, dass man wirklich ausreichend schläft, dass sieben Aktstunden also empfohlen wird international.
00:36:26: Also sieben bis neun Stunden pro Nacht gibt es natürlich ein bisschen individuelle Unterschiede und achten das der Schlafrhythmus so regelmäßig wie möglich ist.
00:36:38: Das ist wirklich ganz wichtig bei oft wird der Schlafen einfach vernachtlässigt, weil wir alle viel zu tun haben und die Zeit reicht nicht aus.
00:36:48: Und dann leidet oft einfach der Schlaf.
00:36:51: Weil es wird oft auch nicht so als nicht so wichtig empfunden.
00:36:55: Aber das ist wirklich sehr wichtig unter diese Aufmerksamkeit, dass ich das weitergeben kann.
00:37:03: Vielen Dank!
00:37:05: Das war Leben lieben, pflegen.
00:37:07: der Dysediria Podcast zu Demenz und Familie heute mit meinem Gast Dr.
00:37:10: Ambra Stefanie.
00:37:12: Danke für das Gespräch!
00:37:13: Vielen Dank!
00:37:17: Zum Abschluss möchte ich euch noch auf die Online-Demenz-Sprechtunde von Dysédiria hinweisen.
00:37:23: Wenn ihr eine Frage zur Demenz habt, egal ob ihr Angehöriger, Betroffene oder Interessierter seid, dann könnt ihr diese Online-demenzsprechtunden nutzen.
00:37:31: Die Fragen werden von einem Experten oder einer Expertin beantwortet und das Team wird von Dr.
00:37:36: Sarah Straub geleitet, sie ist Neuropsychologin und arbeitet am Universitätsklinikum Ulm.
00:37:42: Es gibt zwei Möglichkeiten wie ihr die Online Demenz sprecht und benutzen könnt.
00:37:47: Die erste ist per E-Mail Beratung.
00:37:49: Per Mail schreibt ihr euer Anliegen und bekommt dann spätestens innerhalb von achtundvierzig Stunden eine Antwort.
00:37:56: Die andere Möglichkeit ist eine Videolive-Sprechstunde.
00:37:59: Die Termine dafür könnt ihr über die Website von Desideria buchen und keine Sorge, ihr könnt die Kamera selbstverständlich auch auslassen!
00:38:08: Das einzige was ihr tun müsst ist euch einmalig auf der Plattform registrieren – die Beratung ist kostenfrei und findet natürlich vertraulich statt.
00:38:18: Alle Informationen und Links findet ihr auf desideria.org.
00:38:26: Pflegen, der Desideria-Podcast zu Demenz und Familie.
00:38:30: Redaktion per Gelfmann, Produktion Til Wallenweber.
00:38:35: Leben lieben pflegen ist ein Angebot von desideria.
00:38:39: Empfehlt diesen Podcast gerne weiter!
00:38:42: Alle Folgen und Informationen findet ihr in den Shownotes auf lebenliebenpflegen.de und auf Instagram unter desideriapunkt.ev.
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